Kellerbohrgerät- Kompakte Bohrlafette für Arbeiten auf engstem Raum
Das Kellerbohrgerät ist eine speziell für beengte Platzverhältnisse entwickelte Bohrlafette. Es kommt überall dort zum Einsatz, wo eingeschränkte Deckenhöhen, geringe Standflächen und schwierige Zugänglichkeit den Einsatz größerer Systeme ausschließen.
Durch die kompakte Bauweise und den kurzen Vorschub eignet sich das Kellerbohrgerät für kontrollierte Bohrarbeiten bis zu 9 m Bohrtiefe in Innenbereichen und Bestandsgebäuden.
Einsatzgrenzen & Abgrenzung
Das Kellerbohrgerät ist konsequent auf Arbeiten in engen Räumen ausgelegt. Für einen sicheren und effizienten Einsatz gelten folgende Rahmenbedingungen:
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Empfohlene Bohrtiefe: maximal 9 m
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Maximale Vorschublänge: 1.300 mm
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Erforderliche Mindestdeckenhöhe: ca. 1,9 m
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Erforderliche Standfläche: ca. 800 × 800 mm
Ab größeren Bohrtiefen, längeren Vorschublängen oder erhöhtem Platzbedarf ist der Einsatz einer Leichtbohrlafette (LBL) oder Mehrzweckbohrlafette (MBL) technisch sinnvoller.
Aufbau & Auslegung
Das Kellerbohrgerät ist auf eine kompakte Bauform mit reduziertem Vorschub ausgelegt. Die Ausführung ist auf typische Innenraumanwendungen abgestimmt und ermöglicht präzises Arbeiten bei minimalem Platzbedarf.
Die konkrete Auslegung erfolgt abhängig von Einsatzbedingungen, Bohrverfahren und Anbaugerät.
Alle Angaben zu Bohrtiefen, Durchmessern und Einsatzgrenzen sind abhängig von Geologie, Ausrüstung und Einsatzbedingungen.
Die finale Auslegung des Systems erfolgt projektspezifisch in technischer Abstimmung.
Technische Merkmale
Maximale sinnvolle Bohrtiefe: bis 9 m
Vorschublänge: 1.200 mm
Profilstärke: 70 × 70 × 5 mm
Bohrdurchmesser: 107 – 115 mm



